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Geschichte und Gebäude

 

Das Gebäude an der Nördlichen Hildapromenade wurde unter der Leitung des Baumeisters Friedrich Julius Ratzel, Lehrprofessor am Polytechnikum in Karlsruhe im Jahre 1905 als letztes großes Bauprojekt der badischen Monarchie fertiggestellt und vom Badischen Verwaltungsgerichtshof bezogen, der 1863 als erstes unabhängiges Verwaltungsgericht in Deutschland geschaffen worden war. Nachdem das nationalsozialistische Unrechtssystem die Verwaltungsrechtsprechung faktisch beseitigt hatte, wurde nach dem Ende des 2. Weltkrieges sehr bald mit der Wiedererrichtung einer Verwaltungsgerichtsbarkeit begonnen. 1947 wurde Karlsruhe zum Sitz des für Nordbaden zuständigen Verwaltungsgerichts bestimmt und 1954 zog es in das historische Gebäude an der Nördlichen Hildapromenade ein.

Im Zuge der Erweiterung des Verwaltungsgerichts infolge der steigenden Asylbewerberzahlen entstand die Notwendigkeit, eine Nebenstelle zu errichten. Diese befand sich zunächst in der Hertzstraße und ist nunmehr in der Röntgenstraße 2a untergebracht.

 

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